Übergabe
Zeitreise durch die Pflegegeschichte
(Prof. Dr. Christa Olbrich)
Christa Olbrich blickt auf 65 Jahre Pflege zurück und erklärt, warum der Blick in die Vergangenheit der Schlüssel für die Zukunft der Profession ist.
Von Christian • 18. Juli 2026 Im Browser ansehen
Quelle: NL Übergabe, 18.07.2026
Deutscher Pflegerat veröffentlicht Expert:innenpapier zur bundeseinheitlichen Terminologiearchitektur
Zwei-Ebenen-Modell verbindet pflegerische Fachsprachen und macht Daten nutzbar
Berlin (17. Juli 2026, Nr. 43/2026) – Die Fachkommission Digitalisierung in der Pflege des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR) hat ein Expert:innenpapier zur Umsetzung einer bundeseinheitlichen Terminologiearchitektur veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie pflegerische Informationen künftig fachlich belastbar, digital anschlussfähig und interoperabel in die Gesundheitsdateninfrastruktur eingebunden werden können.
Das Papier weist auf die weiterhin unzureichende Datenlage zur pflegerischen Versorgung in Deutschland hin. Pflegerische Informationen sind bislang nicht ausreichend einheitlich strukturiert, klassifiziert und für Versorgung, Qualitätssicherung, Forschung oder Steuerung nutzbar. Digitale Strukturen müssen daher so weiterentwickelt werden, dass sie der fachlichen Logik professioneller Pflege gerecht werden. Das Expert:innenpapier legt dafür eine fachliche Grundlage vor und beschreibt, wie pflegerische Daten künftig besser verbunden und genutzt werden können.
„Pflege wird in unterschiedlichen Versorgungsbereichen mit unterschiedlichen Fachsprachen und Dokumentationssystemen erfasst. Diese Vielfalt lässt sich nicht durch ein einziges System ersetzen. Es braucht eine Architektur, die pflegerische Vielfalt organisiert, statt sie zu verengen. Unser Zwei-Ebenen-Modell erhält deshalb die in der Praxis genutzten Fachsprachen und verbindet sie zugleich über eine gemeinsame digitale Referenz. So können pflegerische Daten besser ausgetauscht und für Versorgung, Qualitätssicherung, Forschung und politische Steuerung genutzt werden“, sagt Thomas Meißner, Leiter der DPR-Fachkommission Digitalisierung in der Pflege.
Auf der ersten Ebene bleiben die in der Praxis genutzten Fachsprachen und Dokumentationssysteme erhalten. Auf der zweiten Ebene werden sie über ein Mapping mit einer gemeinsamen Referenzterminologie miteinander verbunden. Vorgesehen sind SNOMED CT® als Referenzterminologie und ICNP® als Brücke zur pflegerischen Fachlogik.
Der DPR fordert, diesen terminologischen Rahmen jetzt verbindlich festzulegen und pflegerische Expertise dauerhaft in den zuständigen Institutionen zu verankern. Das Papier macht zudem deutlich, dass die terminologische Transformation finanziert werden muss. Dazu zählen insbesondere Systemanpassungen, die Entwicklung der erforderlichen Mappings und die Qualifizierung der Beschäftigten.
„Die terminologische Transformation kann nur gelingen, wenn die Profession Pflege von Beginn an beteiligt ist und ihre Expertise dauerhaft in den zuständigen Institutionen und Entwicklungsprozessen verankert wird. Das Expert:innenpapier zeigt, welche digitalen Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen“, so Thomas Meißner.
Die Umsetzung muss in eine Pflege-Informatik-Initiative (PII) eingebunden werden. Sie soll die Entwicklung semantischer Standards, pflegerischer Kerndatensätze und verbindlicher Steuerungsstrukturen bündeln. Darauf aufbauend sollen Forschungs- und Förderprogramme sowie pflegerische Datenintegrationszentren entstehen.
Weitere Informationen:
- Download Expert:innenpapier der DPR Fachkommission Digitalisierung in der Pflege zur Umsetzung einer bundeseinheitlichen Terminologiearchitektur
- Download Positionspapier der DPR Fachkommissionen Pflegebildung & Pflegewissenschaft sowie Digitalisierung in der Pflege zum Begriff der pflegerischen Diagnostik im Rahmen des BEEP
- Download Expert:innenpapier der DPR Fachkommission Digitalisierung in der Pflege „Pflege-Informatik-Initiative (PII) – Für eine gleichwertige und evidenzbasierte Nutzung pflegerischer Daten im Gesundheitssystem“
Ansprechpartner:innen: Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats
Michael Schulz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0151 650 617 86 | E-Mail: m.schulz@deutscher-pflegerat.de
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR), Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen, Alt-Moabit 91, 10559 Berlin, Telefon: (030) 398 77 303 | Telefax: (030) 398 77 304, E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de | Internet: www.deutscher-pflegerat.de, Social Media DPR: Instagram | LinkedIn | YouTube | Bluesky
Finanzreform
VPU warnt vor Pflegebudget ab 2027
Der VPU hat dem Bundesgesundheitsministerium ein Positionspapier zur künftigen Pflegefinanzierung vorgelegt. Der Verband warnt vor Finanzierungslücken, Risiken für die Personalentwicklung und den Folgen der Abschaffung der PPR 2.0. Lesen
Quelle: NL BibliomedPflege, 17.07.2026
Pflegebedürftigkeit
Mehr jüngere Menschen benötigen Pflege
Der neue „Report Pflegebedürftigkeit“ des Medizinischen Dienstes zeigt: Immer mehr jüngere Menschen und Kinder werden pflegebedürftig. Die Versorgung erfolgt meist zu Hause. Lesen
Quelle: NL BibliomedPflege, 17.07.2026
Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag: Kontrolle allein wird den Krankenstand nicht senken
Nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung soll schon der erste Fehltag ein Attest erfordern. Das würde Fehlzeiten eher erhöhen als senken, meint Christian Conrad im Blog auf Altenheim Online: „Arbeitgeber haben die eigentliche Lösung selbst in der Hand.“ → weiterlesen
Quelle: NL care konrekt daily, 17.07.2026
Pflegebedürftige bevorzugen Bares statt Pflegeleistungen
Die Zahl der Pflegebegutachtungen hat sich innerhalb von zehn Jahren nahezu verdoppelt. Fast 60 Prozent der Antragsteller entscheiden sich zunächst für Pflegegeld statt für die Leistungen eines Pflegedienstes. Die Versorgung wird von Pflegebedürftigen überwiegend selbst organisiert, meist durch Angehörige. Ein weiteres Ergebnis des neuen Reports „Pflegebedürftigkeit“ ist, dass viele Antragsteller bereits bei der Erstbegutachtung in einen höheren Pflegegrad eingestuft werden. Care vor9
Quelle: NL Care vor9, 17.07.2026
Neue Website erklärt das Pflegeneuordnungsgesetz verständlich
Eine neue Informationsplattform macht die geplanten Pflegereformen transparent. PNOG-down.de richtet sich an alle Beteiligten der Pflegebranche und ermöglicht direkten Kontakt zu Politikern. ►weiterlesen
Quelle: NL Altenpflege, 16.07.2026
Pflegereform im Herbst auf der Tagesordnung: Merz kündigt Beratungen an
Um die Pflegeversicherung aus Finanznöten herauszubringen, plant die Koalition eine Reform, die auch Einschnitte vorsieht. Bundeskanzler Friedrich Merz lässt erkennen, dass er bei einem Punkt Zweifel hat. Er kündigte auf der Bundespressekonferenz an, dass die Reform im Herbst auf die Agenda gesetzt werden soll. → weiterlesen
Quelle: NL care konkret daily, 16.07.2026
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
So will die Regierung die Löcher bei den Kassen stopfen
Hinter dem Wort-Ungetüm „GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ verbirgt sich die wohl umfassendste und tiefgreifendste Gesundheitsreform seit ganz langer Zeit: Das milliardenschwere Sparpaket hat zum Ziel, die bis 2030 drohende Finanzlücke bei den gesetzlichen Kassen von rund 40 Milliarden Euro jährlich abzuwenden. Bereits im kommenden Jahr 2027 sind Einsparungen von 18,8 Milliarden Euro vorgesehen.
Trotz heftiger Kritik, Protest und juristischer Schritte haben Bundestag und Bundesrat dem umstrittenen Gesetz zugestimmt – am letzten Sitzungstag vor der parlamentarischen Sommerpause. Das Gesetz bezieht dabei alle am Gesundheitssystem Beteiligten ein: Versicherte, Ärzte, Krankenhäuser, die Pharmaindustrie, den Bund und die Krankenkassen. Versicherte erwarten zwar keine höheren Beiträge – diese zu vermeiden, war ein Ziel des Verfahrens –, jedoch mehrere indirekte Belastungen: etwa durch höhere Zuzahlungen für Medikamente, gekürzte oder gestrichene Leistungen oder die nicht mehr uneingeschränkte kostenfreie Mitversicherung von Familienmitgliedern. Weitere Infos erhalten Sie HIER
Quelle: NL Rechtsdepesche, 15.07.2026
Weiterentwicklung des Gütesiegels „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“
Möglichkeit zur Kommentierung der Entwurfsfassung
Zum dritten Mal wird das Gütesiegel „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ inhaltlich weiterentwickelt, verantwortet durch das KDA. Die erste Entwurfsfassung der überarbeiteten Güte- und Prüfbestimmungen mit vielen wertvollen Impulsen aus dem Review-Bericht 2025 des Deutschen Kompetenzzentrums für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF) wurde nun … Den ganzen Beitrag lesen: https://kda.de/weiterentwicklung-des-guetesiegels-faire-anwerbung-pflege-deutschland/
Quelle: NL KDA, 15.07.2026
Report Pflegebedürftigkeit: Immer mehr, auch jüngere Menschen sind pflegebedürftig
Der Medizinische Dienst Bund hat heute den „Report Pflegebedürftigkeit“ veröffentlicht. Grundlage ist die Auswertung von Daten aus über 3 Millionen Pflegebegutachtungen, die die Medizinischen Dienste bundesweit im Jahr 2025 durchgeführt haben. Die Anzahl der Pflegebegutachtungen liegt damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Empfehlungen der Gutachterinnen und Gutachter tragen wesentlich dazu bei, die Pflege zu Hause zu ermöglichen.
Der „Report Pflegebedürftigkeit“ zeigt: Im Jahr 2025 lebten 9 von 10 Pflegebedürftigen in eigener Häuslichkeit, mehr als jede zweite antragstellende Person organisierte die Versorgung ohne professionelle Unterstützung eines Pflegedienstes. Die Gutachterinnen und Gutachter des Medizinischen Dienstes stellen nicht nur den Grad der Pflegebedürftigkeit fest; sie geben auch Empfehlungen zu Präventionsmaßnahmen, zu Heil- und Hilfsmitteln und zu Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen.
„Damit leisten die Medizinischen Dienste bereits heute einen wichtigen Beitrag, um die Pflege zu Hause zu ermöglichen und die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen zu erhalten. Diesen Ansatz wollen wir weiterentwickeln. Daher begrüßen wir, dass das geplante Pflegeneuordnungsgesetz dies auch so vorsieht“, sagt Carola Engler, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Medizinischen Dienstes Bund.
An- und Zugehörige leisten den größten Teil der Pflegearbeit
Die Daten zeigen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen, die ihre Versorgung im häuslichen Umfeld ohne professionelle Unterstützung organisieren, hoch ist und weiter zunimmt. So beantragten im vergangenen Jahr deutlich mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen Pflegegeld (59,6 Prozent), mit dem sie ihre Pflege durch An- und Zugehörige selbst organisieren; 11,2 Prozent beantragten ambulante Sachleistungen, zu denen insbesondere die Pflege durch einen Pflegedienst zählt. Weitere 19,3 Prozent beantragten eine Kombination aus Pflegegeld und ambulanten Sachleistungen; 9,4 Prozent stellten einen Antrag auf vollstationäre Pflege.
Knapp die Hälfte der Versicherten beantragte erst dann Pflegeleistungen, wenn sie in ihrer Selbstständigkeit und ihren Fähigkeiten bereits erheblich beeinträchtigt waren, wenn also Pflegegrad 2 und höher vorlagen. Schaut man sich die Ergebnisse bei den Erstbegutachtungen an, so erhielt rund ein Drittel der Pflegebedürftigen Pflegegrad 2 (34,5 Prozent). Pflegegrad 3 erhielten 11,7 Prozent. Pflegegrad 4 erhielten 2,7 Prozent und Pflegegrad 5 erhielten 0,9 Prozent. Pflegegrad 1 empfahlen die Gutachterinnen und Gutachter bei 29 Prozent der Antragstellenden. Bei gut einem Fünftel (21,3 Prozent) kamen sie zu dem Ergebnis, dass zum Begutachtungszeitpunkt noch kein Pflegegrad vorlag.
Die meisten Pflegebedürftigen leben allein oder mit weiteren Personen zu Hause und werden von ihren An- und Zugehörigen versorgt. Dies galt im vergangenen Jahr in gleichem und Maß für pflegebedürftige Frauen (86 Prozent) und pflegebedürftige Männer (89 Prozent). Deutlich unterschiedlicher war die Verteilung bei den alleinlebenden Pflegebedürftigen: Während 44,1 Prozent der pflegebedürftigen Frauen allein lebten, waren es bei den Männern 26,1 Prozent.
Empfehlungen des Medizinischen Dienstes helfen, die Selbstständigkeit zu erhalten
Pflegebedürftigkeit ist kein unveränderbarer Zustand. Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit können häufig durch pflegerische Maßnahmen, Krankenbehandlung sowie durch Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation positiv beeinflusst werden. In der Pflegebegutachtung sprechen die Gutachterinnen und Gutachter individuelle Empfehlungen aus, um die Selbstständigkeit der Versicherten zu erhalten und einer Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit entgegenzuwirken. Im vergangenen Jahr erhielten 8 von 10 Versicherten bei der Erstbegutachtung entsprechende Empfehlungen Die Gutachterinnen und Gutachter empfahlen beispielsweise Heilmittel wie Physiotherapie (37,5 Prozent) oder Ergotherapie (34,0 Prozent). Knapp jede zweite pflegebedürftige Person (43,6 Prozent) bekam in der Erstbegutachtung eine Hilfsmittelempfehlung zum Beispiel für Dusch- und Badehilfen, Gehilfen oder Pflegehilfsmittel.
Vielfältige Gründe für Pflegedürftigkeit: bei Kindern ADHS und Entwicklungsstörungen
Die meisten Erwachsenen werden im Alter zwischen 75 und 90 Jahren pflegebedürftig – meist aufgrund von demenziellen Erkrankungen oder anderen Alterserkrankungen wie Senilität, Polyarthrosen, Störungen der Mobilität, schwere Herz- und Lungenerkrankungen. Dies bestätigt der Report Pflegebedürftigkeit auch für 2025. Bei den jüngeren Altersgruppen (18–59 Jahre und 60–69 Jahre) erhöhte sich die Anzahl neuer Pflegebedürftiger in den vergangenen Jahren um mehr als 150 Prozent, weil seit der Pflegereform 2017 kognitive, psychische und psychiatrische Beeinträchtigungen bei der Feststellung der Pflegebedürftigkeit stärker berücksichtigt werden. Die Zahl der Begutachtungen von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren hat sich in einem Jahrzehnt fast vervierfacht, von rund 53.000 im Jahr 2015 auf etwa 190.000 im Jahr 2025. Bei ihnen führten vor allem Beeinträchtigungen aufgrund von hyperkinetischen Störungen wie beispielsweise Aufmerksamkeitsdefizits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und anderen Entwicklungsstörungen zu Pflegebedürftigkeit.
Quelle: PM MD-Bund, 15.07.2026
Pflegeausbildung: Rahmenpläne für bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung übergeben
Die Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz hat Ende Juni Rahmenlehrpläne (Rahmenlehrplan und Rahmenausbildungplan) für die neue bundeseinheitliche Pflegefachassistenzausbildung an das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Prüfung übergeben.
Pflegeschulen und die Träger der praktischen Ausbildungen werden damit fachlich fundierte Vorschläge für die inhaltliche Ausgestaltung der neuen Ausbildung erhalten.
Die neue, vergütete Pflegefachassistenzausbildung wird ab dem 1. Januar 2027 durch das Pflegefachassistenzgesetz eingeführt. Sie löst die bisher 27 verschiedenen, landesrechtlich geregelten Pflegehilfe- und Pflegeassistenzausbildungen ab. Damit wird bundeseinheitlich ein eigenständiges und einheitliches Berufsprofil für die Pflegefachassistenz geschaffen. Die neue Ausbildung ist ein wichtiger Baustein zur Weiterentwicklung der Pflege und zur Sicherung des Personalbedarfs für die Pflege in Deutschland.
„Eine gute pflegerische Versorgung kann nur gelingen, wenn Aufgaben möglichst breit verteilt werden, und wir attraktive und moderne Berufsbilder in der Pflege schaffen“, betonte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. „Die neue Pflegefachassistenzausbildung setzt genau hier an: Durch eine bundeseinheitliche und generalistische Ausbildung lösen wir die bisher 27 landesrechtlich unterschiedlich geregelten Ausbildungen ab und schaffen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in allen Versorgungsbereichen der Pflege. Die nun von der Fachkommission ausgearbeiteten Rahmenpläne sind eine hervorragende Grundlage für die inhaltliche Ausgestaltung der Ausbildung und deren erfolgreichen Start ab 2027. Allen Mitgliedern der Fachkommission gilt dafür mein herzlicher Dank.“
Nach der Prüfung werden die Rahmenpläne rasch den relevanten Akteuren online und in Druckform zur Verfügung gestellt. JETZT MEHR ERFAHREN.
Quelle: BMG Pflege im Blick | Nr. 13 Neues aus Praxis, Wissenschaft und Politik, 15.07.2026
Pflege in Deutschland hat viel Wissen, aber zu wenig Tempo
Auf dem Papier ist die Entwicklung in der Pflege beeindruckend. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Konzepte, Expertenstandards und Reformen sollen dazu beitragen, die Versorgung zu verbessern. In der Praxis entsteht ein anderer Eindruck: Zwischen fachlicher Idee, politischer Entscheidung und Umsetzung vergehen oft viele Jahre. Woran das liegt, beschreibt Frank Schlerfer, Geschäftsführer von Careproof, dem Prüfdienst der PKV in einem Gastbeitrag. Care vor9
Quelle: NL Care vor9, 15.07.2026
Finanzreform
Pflege läuft Sturm gegen Spargesetz
Nach der Verabschiedung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes wächst der Widerstand im Gesundheitssystem. Pflegeverbände, Krankenhäuser und ambulante Anbieter warnen vor Folgen für Personal, Versorgungsqualität und Patientensicherheit. Lesen
Quelle: NL BibliomedPflege, 14.07.2026
Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch zu den gestiegenen Eigenanteilen in der Pflege
Der Verband der Ersatzkassen (VDEK) hat am heutigen Dienstag neue Zahlen zu den Eigenanteilen in der stationären Altenpflege vorgestellt. 3.364 Euro zahlen Pflegebedürftige im Durchschnitt im ersten Jahr als Eigenanteil im Pflegeheim. Das sind 256 Euro mehr als noch vor einem Jahr.
Dazu erklärt Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland: „Pflege ist schon heute ein enormes Armutsrisiko. Und ein Ende der Explosion der Eigenanteile ist nicht in Sicht. Dabei müsste eigentlich hier die geplante Pflegereform ansetzen und für faire und kalkulierbare Eigenanteile in der stationären Pflege sorgen. Stattdessen verschlimmbessert die Koalition die Finanzprobleme, indem sie den Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und den Beschäftigten in der Pflege neue Lasten aufbürdet. Ich fordere die Bundesregierung auf, stattdessen eine echte Pflegereform auf den Weg zu bringen, die auch das Problem der ins Unermessliche steigenden Eigenanteile löst.
Weitere Informationen: Unsere Forderungen zur Pflegereform
Quelle: PM Diakonie Deutschland, 14.07.2026
Wichtige Termine:
1. BIS 2. SEPTEMBER 2026: MEDCARE LEIPZIG
https://www.medcare-leipzig.de/
29. Netzwerk-Workshop am 25.09.2026 – Expertenstandard „Demenz“
► Hier finden Sie Details zum Programm und zur Online-Anmeldung
25 Jahre Europäischer Gesundheitskongress – Den Mutigen gehört die Zukunft
München am 22. und 23. Oktober 2026, Informationen zum Kongress finden Sie laufend auf: www.gesundheitskongress.de
17. DGP- HOCHSCHULTAG
20.11.2026 – Mehr Infos finden Sie hier

