ÜBERGABE
Mundpflege als Aspirationsprävention?
Unser Briefing diese Woche zeigt, wie gezielte Mundpflege bei Menschen mit Dysphagie die Mundgesundheit verbessern kann. Die Studie verdeutlicht: Eine konsequente Mundhygiene ist wichtig und könnte dazu beitragen, das Risiko einer Aspirationspneumonie zu reduzieren.
Von Florian • 3. Sept. 2026; Im Browser ansehen
Quelle: NL Übergabe, 03.09.2026
Pflege für Wahl-O-Mat zu Landtagswahlen kein Thema
Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stehen vor entscheidenden Landtagswahlen. Doch Pflege ist für den Wahl-O-Mat, der den Bürgern bei ihrer Wahlentscheidung helfen soll, gar kein Thema. Nicht relevant für die Länder, befindet die Bundeszentrale für politische Bildung, die den Wahl-O-Mat betreibt. Care vor9
Quelle: NL Care vor9, 03.09.2026
Das könnten die Auswirkungen höherer Schwellenwerte in der Pflegebegutachtung sein
Die im Pflegeneuordnungsgesetz geplante Anhebung der Punkteschwellen verändert die wirtschaftliche Grundlage von Pflegediensten und Heimen. Eine WIdO-Analyse zeigt: Rund ein Fünftel aller Erstbegutachtungen fällt in die kritische Zone einer möglichen Rückstufung – mit unterschiedlichen Schwerpunkten für ambulante und stationäre Versorgung. → weiterlesen
Quelle: NL care konkret daily,03.09.2026
Zukunfts-Gipfel Digitale Pflege – Blick ins Programm
Pflegekräfte verbringen heute rund ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit Dokumentation – digitale Lösungen, Robotik und Künstliche Intelligenz können genau hier entlasten, Zeit für den Menschen zurückgeben und Versorgungslücken schließen. Die regulatorischen Grundlagen sind gelegt – jetzt entscheidet sich, ob Digitalisierung im Pflegealltag ankommt.
Der Verband für digitale Standards in der Pflege (VdSP) und der Deutsche Pflegetag haben deshalb ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen: Der Zukunfts-Gipfel Digitale Pflege richtet sich an Entscheider*innen in Pflegeeinrichtungen, Leistungserbringer-verbänden, Politik und Digitalwirtschaft.
Freuen Sie sich auf ein breites Themenspektrum in zwölf Symposien und Workshops, u.a.:
- Telematikinfrastruktur als Schlüssel – von der Anbindung zum echten Mehrwert
- Interoperabilität mit klaren Standards statt Insellösungen
- Künstliche Intelligenz im Pflegealltag
- Robotik und Innovation, die unterstützt statt ersetzt
- vollelektronische Abrechnung und digitalisierte Prozesse
Eröffnung mit Katrin Staffler, Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege
12.11. | 12:30 Uhr | Halle 25. Der Besuch ist in den Tickets für den DPT26 inkludiert. Zum Programm
Quelle: NL Deutscher Pflegetag, 03.09.2026
Kampagne #DeutschlandWelchePflegeWillstDu
Pflege sichtbar machen und Veränderung einfordern: Mit #DeutschlandWelchePflegeWillstDu zeigen der Deutsche Pflegerat und seine 25 Mitgliedsverbände und -organisationen gemeinsam, was beruflich Pflegende und Hebammen leisten und was sich politisch ändern muss.
Die Botschaft ist klar – und prägt als Motto auch den Deutschen Pflegetag 2026: #PflegeWirkt! Ihre Kompetenzen müssen genutzt und ihre Expertise bei politischen Entscheidungen verbindlich einbezogen werden.
Sie wollen die Kampagne unterstützen? Hier finden Sie Materialien zum Herunterladen und Teilen: Zur Kampagne
Quelle: NL Deutscher Pflegetag, 03.09.2026
Pilotprojekt zu „Caring Communities“
Modellvorhaben soll Pflegeangebote besser verzahnen
Wer pflegebedürftig wird, ist häufig auf ein ganzes Netzwerk unterschiedlicher Hilfen angewiesen. Dabei müssen etwa pflegende Angehörige, Pflegedienste, niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Beratungsstellen möglichst gut zusammenspielen. Genau diesen Aspekt nimmt ein Anfang dieses Monats gestartetes Modellprojekt in den Blick: In den beiden niedersächsischen Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim, im äußersten Westen des Bundeslands an der Grenze zu den Niederlanden gelegen, werden bis mindestens Ende 2028 sogenannte „Connected Caring Communities“ erprobt – also verzahnte, sorgende Gemeinschaften; dem bekannten „Buurtzorg“-System der westlichen Nachbarn vielleicht nicht unähnlich.
Gerade bei komplexen Versorgungssituationen sollen feste Ansprechpersonen zunächst den Unterstützungsbedarf ermitteln und dann die benötigten Hilfen koordinieren. Erprobt werden zudem neue Ansätze zur Gesundheitsförderung, zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Das Projekt wird als „Gemeinsames Modellvorhaben“ nach § 123 SGB XI gefördert; sollte sich das Prinzip bewähren, könnte es Eingang in die Regelversorgung finden. In unserem ARTIKEL erfahren Sie mehr hierüber.
Quelle: NL Rechtsdepesche, 03.09.2026
Karriere nach dem Pflegestudium
Wie Kliniken Bachelor-Kräfte gewinnen und halten können
Wie können Pflegekräfte mit Bachelor-Abschluss von Kliniken gezielt rekrutiert und gehalten werden? Dieser Frage sind Forschende der Universität Bielefeld mit Blick auf eine hochwertige Patientenversorgung und den herrschenden Personalmangel in der Pflege nachgegangen. Hierzu haben sie sich in 22 deutschen Krankenhäusern unter 1.856 Pflegekräften umgehört, von denen 282 über einen Bachelor-Abschluss verfügten. Darüber hinaus wurden 19 Interviews mit Bachelor-Absolventen, Pflegedienstleitern sowie Mitarbeitern aus wissenschaftlichen und strategischen Bereichen geführt.
Einige Ergebnisse: Ein gutes Zusammenspiel im Team, und die gute Vereinbarkeit des Berufs mit Familie und Freizeit, sind für studierte Kräfte ebenso von hoher Bedeutung wie für Pflegekräfte mit klassischer Berufsausbildung. Einen deutlichen Unterschied gibt es bei der Gehaltsfrage: Ein der Qualifikation entsprechendes Gehalt spielt für Hochschul-Absolvent/-innen eine deutlich wichtigere Rolle als für herkömmlich ausgebildete Pflegekräfte. HIER erfahren Sie alles weitere.
Quelle: NL Rechtsdepesche, 03.09.2026
Analyse des WIdO: Pauschale Erhöhung der Schwellenwerte für die Pflegebegutachtung wird deutlich weniger Einsparungen bringen als erwartet →
Im Zuge der Pflegereform will die Bundesregierung die Zugangsvoraussetzungen für die insgesamt fünf Pflegegrade anheben. Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt nun, dass der Spareffekt nur etwa halb so hoch ausfällt wie gewünscht.
02.09.2026 ᛫ WIdO ᛫ Qualität in der Pflege
Quelle: AOK Presse- und Politik-Newsletter, 03.09.2026
Tablets für Menschen mit Demenz?
Neue Broschüre gibt Tipps zum gelingenden Einsatz und zu passenden Apps
Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein hat mit „Tablets im Umgang mit Menschen mit Demenz“ eine weitere praxisnahe Broschüre herausgegeben.
Auch wenn ein Tablet das individuelle Gegenüber und das haptische Erleben von echten Gegenständen nicht ersetzen kann, richtig angewendet sind Tablets ein gutes Medium, um mit Menschen mit Demenz biografieorientiert, aktivierend und kommunikationsfördernd zu arbeiten.
Was Ehrenamtliche, An- und Zugehörige oder Fachkräfte beachten sollten und welche Apps und Möglichkeiten sinnvoll für Menschen mit Demenz sind, verrät die neue Broschüre, die unter https://www.demenz-sh.de/technische-und-digitale-hilfen/ kostenlos zum Download bereit steht.
Adelina Berisha, beim Kompetenzzentrum Demenz unter anderem zuständig für Schulungen zum Thema Digitales und die Musterwohnung mit vielen technischen Hilfsmitteln, hat die Inhalte so erarbeitet, dass sie auch für Technik-Laien verständlich sind. „Die Broschüre bereichert im September die Veranstaltungstour „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ zu Demenz und digitalen Hilfen gemeinsam mit mobil.digital und örtlichen Partnern (05.09. Leck, 08.09. Quickborn, 11.09. Uetersen, 14.09. Kronshagen, 20.09. Tangstedt und 23.09. Bad Schwartau). Zudem ergänzt sie unsere Fortbildungsinhalte und Musterwohnungsführungen ideal.“, so Berisha.
Hintergrund: Das Kompetenzzentrum Demenz ist ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz. Es berät, betreibt Öffentlichkeits- sowie Netzwerkarbeit und bietet Fortbildungen an. Seit 2011 und bis 2027 fördern das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und der Spitzenverband der Pflegekassen das Kompetenzzentrum. In Schleswig-Holstein leben über 70.000 Menschen mit Demenz.
Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein, Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz, Hans-Böckler-Ring 23c – 22851 Norderstedt, Telefon: 040/ 23 83 044 29 – Fax: 040/ 23 83 044 99, prepernau@demenz-sh.de – www.demenz-sh.de
Woran man gute Beratung zur Pflege erkennt
Ein neuer Kurzratgeber des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) erklärt, was gute professionelle Beratung zur Pflege ausmacht und wie sich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen auf solche Beratungsgespräche vorbereiten können.
Berlin, 02. September 2026. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen müssen weitreichende Entscheidungen zur Pflege treffen und stehen dabei vor zahlreichen Fragen und praktischen Herausforderungen. Hierbei kann professionelle Beratung zur Pflege unterstützen. Sie ist in Deutschland für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen kostenlos zugänglich und wird unter anderem von Pflegekassen, privaten Pflegeversicherungen und lokalen Beratungsstellen wie Pflegestützpunkten angeboten. Bundesweit gibt es also sehr viele unterschiedliche Beratungsangebote. Für Ratsuchende ist es nicht immer leicht, sich zu orientieren sowie einzuschätzen, was eine gute Beratung ausmacht und was sie davon erwarten können.
Kurzratgeber bietet Orientierung
Hier setzt der neue Kurzratgeber „Beratung zur Pflege“ der gemeinnützigen Fachstiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) an. Dieser zeigt unter anderem auf, welche Themen und Ziele professionelle Beratung zur Pflege haben kann und wie sie ablaufen sollte.
„Gute Beratung geht über Informationsvermittlung hinaus. Wichtig ist dabei insbesondere, dass die individuelle Lebenssituation der zu Beratenden berücksichtigt wird. Darauf sollte die Beratung aufbauen und dabei helfen, Handlungsmöglichkeiten abzuwägen sowie sich eigenständig zu entscheiden“, erklärt Daniela Sulmann, Geschäftsleiterin und Pflegeexpertin im ZQP. Dafür werden Vorgehen, Themen, Ziele und Maßnahmen gemeinsam mit der pflegebedürftigen Person und gegebenenfalls ihren Angehörigen abgesprochen. „Ein wichtiger Aspekt hierbei ist auch, Gesundheitsrisiken zu erkennen und Gesundheitsproblemen vorzubeugen“, betont Sulmann.
Merkmale guter Beratung
Der Kurzratgeber benennt zudem zehn konkrete Merkmale guter Beratung zur Pflege und erläutert, worauf Ratsuchende achten können. Dazu gehört, dass die Beratung von einer entsprechend qualifizierten Person durchgeführt wird. Zu gesundheitlichen und pflegepraktischen Themen beraten beispielsweise Pflegefachpersonen. Ein weiterer Punkt: Informationen zu Ansprüchen, Leistungen und Pflegeangeboten sind ausführlich und nachvollziehbar, Fragen werden hilfreich beantwortet. Gute Beratung begleitet außerdem aktiv dabei, passende Leistungen und Hilfen auszuwählen und zu erhalten.
„Ich würde pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen empfehlen, sich vor einer Beratung Notizen zu wichtigen Themen und Fragen zu machen. Zum Beispiel: Was funktioniert aktuell gut? Wo fehlt Entlastung? Was muss sich ändern? So kann man gezielter ansprechen, was für die eigene Pflegesituation wirklich relevant ist“, so Sulmann. „Dabei ist ein offener, vertrauensvoller Austausch zwischen den beteiligten Personen besonders wichtig, damit die Beratung gelingen kann“, erklärt die Pflegeexpertin.
Der kostenfrei zugängliche und werbefreie Ratgeber steht auf der Webseite www.zqp.de zum Download bereit. Außerdem kann zur Suche nach wohnortnahen Beratungsstellen die ebenfalls auf der Webseite frei zugängliche ZQP-Datenbank genutzt werden.
Zentrum für Qualität in der PflegeKommunikation, ZENTRUM FÜR QUALITÄT IN DER PFLEGE, Reinhardtstraße 45 | 10117 Berlin
Tel. 030 9940562 – 22 | Fax 030 27 59 39 5 – 20 | torben.lenz@zqp.de | www.zqp.de
Pflegebevollmächtigte glaubt nicht an Pleite der Kassen
„Es wird nicht passieren, dass man die Pflegekassen pleitegehen lässt“, sagt Katrin Staffler (Foto), die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Das Milliardenloch sei keine Überraschung. Bis die Maßnahmen der Pflegereform greifen, sollen Bundesdarlehen die Zeit überbrücken. Der Gesundheitsministerium wollte auf Nachfrage von Care vor9 kein Statement zum Pleiteszenario der GKV abgeben. Deutschlandfunk
Quelle: NL Care vor9, 02.09.2026
Bernadette Klapper wird Leitende Pflegefachfrau beim Medizinischen Dienst Bund
Essen/Berlin, 1. September 2026 – Dr. Bernadette Klapper ist seit heute Leitende Pflegefachfrau beim Medizinischen Dienst Bund. In dieser neu geschaffenen Schlüsselfunktion übernimmt die renommierte Pflegeexpertin eine zentrale Rolle in der strategischen Arbeit des Medizinischen Dienstes Bund und gestaltet die Pflegepolitik auf Bundesebene aktiv mit. (…)
Pflegepolitik in Hessen
Kritik am Pflegeneuordnungsgesetz wächst
Ein hessisches Aktionsbündnis aus Gewerkschaft, Wohlfahrtsverbänden und Betroffenen kritisiert das geplante Pflegeneuordnungsgesetz. Im Fokus stehen Tarifbindung, Personalausstattung und ambulante Pflege. Lesen
Quelle: NL BibliomedPflege, 01.09.2026
ProAlter (Heft 3/2026), Schwerpunktthema:
Kultur und Pflege
Pflege ist weit mehr als Versorgung. Sie ist Beziehung, Teilhabe und die Ermöglichung eines würdevollen Lebens. Kunst und Kultur können dabei weit mehr sein als ein zusätzliches Angebot – sie eröffnen Erfahrungsräume, stärken Selbstbestimmung und verändern den Blick auf Alter, Demenz und Pflege. Christian Heerdt spricht mit Dr. Miriam Haller darüber, … Den ganzen Beitrag lesen: https://kda.de/proalter-heft-3-2026-schwerpunktthema-kultur-und-pflege/
Quelle: PM KDA; 01.09.2026
Pflegeversicherung droht im Oktober das Geld auszugehen
Die soziale Pflegeversicherung hat im ersten Halbjahr 2026 ein Defizit von 770 Millionen Euro angehäuft. Laut GKV-Chef Oliver Blatt (Foto) reichen die Einnahmen ab Oktober voraussichtlich nicht mehr, um die Pflegeleistungen vollständig zu finanzieren. Für das Gesamtjahr erwartet der Verband ein Minus von 4,4 Milliarden Euro, für 2027 einen zusätzlichen Finanzbedarf von zehn Milliarden Euro. Care vor9
Quelle: NL Care vor9, 01.09.2026
Pflegebranche fordert deutliche Nachbesserungen am PNOG
Auf Einladung der Redaktion care konkret (Vincentz Network) sind in Berlin mehr als 40 Vertreterinnen und Vertreter der professionellen Langzeitpflege zur Zukunftswerkstatt Pflegepolitik 2026 zusammengekommen. In fünf Masterclasses erarbeiteten sie Positionen zum Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG). Über nahezu alle Themenblöcke hinweg zeigte sich eine bemerkenswerte Einigkeit gegenüber den Plänen der Bundesregierung. → weiterlesen
Quelle: NL care konkret daily,01.09.2026
Kürzungen beim Pflegestudium: An Hamburgs Pflegeschulen droht ein Kollaps
27.08.2026 – Der Hamburger Senat hat ohne Vorwarnung die Gelder und damit die Existenzgrundlage für den einzigen Studiengang in Hamburg gekürzt, der für eine Lehrtätigkeit in der Pflegeausbildung nach den Vorgaben des Pflegeberufegesetzes befähigt. „Das ist ein gefährlicher bildungspolitischer Rückschritt“, kritisiert Lili Mallée, Vorstandsmitglied des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest. „Hamburg spart ausgerechnet dort, wo die Zukunft der Pflegeausbildung und damit auch die langfristige Versorgungssicherheit entschieden wird: bei den dringend benötigten, gut qualifizierten Lehrpersonen.“
Konkret geht es um den Masterstudiengang „Pflege- und Therapiewissenschaften“ der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) und der Universität Hamburg, der zum kommenden Wintersemester Pflegefachpersonen für die Lehre von Pflegeauszubildenden an beruflichen Schulen qualifizieren sollte. 32 Bewerber:innen erhielten nun, wenige Wochen vor Studienbeginn, eine Absage. Einen anderen, vergleichbaren Qualifizierungsweg in Hamburg gibt es nicht. „Das sind 32 potenzielle Lehrpersonen, die Hamburg verloren gehen. Und das wird sich an den Pflegeschulen bemerkbar machen“, mahnt Mallée.
Denn bereits heute gibt es einen Mangel an qualifizierten Pflegepädagog:innen mit Masterabschluss. Viele Hamburger Pflegeschulen beschäftigen deshalb Lehrende, die nur auf Bachelorniveau oder durch einen „artverwandten“ Masterabschluss ausgebildet, jedoch formal nicht für eine Lehrtätigkeit in der Pflegeausbildung qualifiziert sind. Möglich macht dies eine Übergangsfrist mit Ausnahmeregelungen im Pflegeberufegesetz, die Ende 2029 ausläuft. Bis 2030 müssen sich die betreffenden Lehrpersonen mit einem pflegepädagogischen Masterabschluss nachqualifizieren, um ihre Tätigkeit weiter ausüben zu können. Entfällt nun also der einzige Qualifizierungsweg, droht an den Pflegeschulen im schlimmsten Fall schon in wenigen Jahren ein Kollaps.
Der DBfK Nordwest fordert den Hamburger Senat deshalb auf, den Masterstudiengang „Pflege- und Therapiewissenschaften“ und die akademische Ausbildung in der Pflege in Hamburg insgesamt finanziell abzusichern. Denn parallel wurden auch dem Bachelorstudiengang Pflege in Hamburg Gelder gestrichen, den die Hochschulen nun auf eigene Kosten weiterführen müssen.
„Wer heute an der Qualifizierung von Lehrpersonen spart, zahlt morgen einen sehr viel höheren Preis: weniger Ausbildungsplätze, weniger Pflegefachpersonen und eine schlechtere regionale Gesundheitsversorgung“, so Mallée. „Das kann und darf nicht im Interesse des Hamburger Senats sein.“
Quelle: PM DBfK Nordwest, Bödekerstraße 56, 30161 Hannover; Ansprechpartner: Toni Hoffmann T +49 511 696844-0 F +49 511 696844-299; presse-nordwest@dbfk.de; www.dbfk.de

Wichtige Termine:
1. BIS 2. SEPTEMBER 2026: MEDCARE LEIPZIG
https://www.medcare-leipzig.de/
Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege: Save-the-Date
Unsere Impulsreihe „Ankommen. Bleiben. Pflegen. Mit internationalen Pflegekräften die Versorgung sichern“ geht weiter.
Die 2. Session: „Bleiben statt wechseln – Gute Arbeitsbedingungen auch für Auszubildende aus Drittstaaten“ findet am 21.09.2026 von 14:15 bis 15:15 Uhr im Livestream statt.
Nähere Informationen finden Sie hier.
29. Netzwerk-Workshop am 25.09.2026 – Expertenstandard „Demenz“
► Hier finden Sie Details zum Programm und zur Online-Anmeldung
DEVAP Onlineforen „Wie sieht die Pflegeschule von morgen aus?“
am 05.10.2026 „Wie sieht die Pflegeschule von morgen aus? und 09.12.2026: „6 Jahre Pflegeberufegesetz: „Wo stehen wir?“
Infos hier: https://www.devap.de/unsere-aktivitaeten/veranstaltungen/
25 Jahre Europäischer Gesundheitskongress – Den Mutigen gehört die Zukunft
München am 22. und 23. Oktober 2026, Informationen zum Kongress finden Sie laufend auf: www.gesundheitskongress.de
„Pflegeethiksymposium – Advance Care Planning – Zwischen Autonomie, Fürsorge und Realität“
Mittwoch, 28.10.2026; Die Tagung findet als Präsenzveranstaltung im Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33 in Hannover statt. Das Programm und weitere Informationen können Sie dem folgenden Link entnehmen: https://www.zfg-hannover.de/Kurse–Tagungen-und-Angebote-ZfG-oeffentliche-Veranstaltungen/tagungen-Workshops/20261028-hildegard-emmermann-pflegeethiksymposium_advance-care-planning
Deutscher Pflegetag 2026
12.-13.11.2026, hub27 Berlin; Infos und Anmeldung unter: https://www.deutscher-pflegetag.de/
17. DGP- HOCHSCHULTAG
20.11.2026 – Mehr Infos finden Sie hier
9. Wundkongress
03.-04.12.2026, Meistersingerhalle Nürnberg; Weitere Infos unter: https://wund-kongress.de/programm-abstracts/wissenschaftliches-programm
10. Christlicher Gesundheitskongress
28.-30. Mai 2027 im Kloster Volkenroda; Infos in Kürze unter: https://christlicher-gesundheitskongress.de/
