ADS-Wocheninformation 26.01.2026

ADS-Wocheninformation 26.01.2026

Januar-Ausgabe der „PflegePositionen“ des Deutschen Pflegerats erschienen

Die Themen der aktuellen Ausgabe sind:

  • Editorial. Gemeinsam stark (von Christine Vogler, Präsidentin des DPR)
  • Im Fokus. Expertise des DPR (von Pascale Hilberger-Kirlum, Vize-Präsidentin des DPR)
  • DPR beschließt Kodex zum Umgang mit Extremismus. Orientierung für das Handeln (DPR)
  • Bundesrat stoppt Befugniserweiterung und Entbürokratisierung. Zwangspause für das Gesetz: Deutscher Pflegerat warnt vor Stillstand (DPR)*
  • News. Mindestlöhne in der Altenpflege steigen (Bundesarbeitsministerium) | Teure stationäre Pflege (IW Köln)
  • News. Berufsgesundheit verbessert sich (BGW)
  • DAK-Report: Pflegesystem steht am Kipppunkt. Rolle der Pflegeprofession stärken (DAK)

*Update: Nach Druckschluss von HEILBERUFE – Das Pflegemagazin wurde das BEEP dann kurz vor Weihnachten doch vom Bundestag und auch vom Bundesrat beschlossen. Bitte beachten Sie hierzu die folgende Pressemitteilung des DPR. „BEEP beschlossen. Pflegekompetenzen stärken: Umsetzung jetzt entschlossen vorantreiben. Zum Jahresabschluss zieht der Deutsche Pflegerat Bilanz“.

Ansprechpartner:innen: Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats

Michael Schulz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0151 650 617 86 | E-Mail: m.schulz@deutscher-pflegerat.de

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR), Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen, Alt-Moabit 91, 10559 Berlin, Telefon: (030) 398 77 303 | Telefax: (030) 398 77 304, E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de | Internet: www.deutscher-pflegerat.de, Social Media DPR: Instagram | LinkedIn | YouTube | Bluesky


Ethikrat-Anhörung zur häuslichen und stationären Langzeitpflege

DBfK fordert konsequente Reformen für würdige Versorgung und gute Arbeitsbedingungen

Berlin, 26.01.2026 – Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat die öffentliche Anhörung des Deutschen Ethikrates am vergangenen Donnerstag zu den ethischen Herausforderungen in der häuslichen und stationären Langzeitpflege als wichtigen Schritt bewertet. Der Ethikrat hatte die Anhörung im Rahmen seiner laufenden Arbeit an einer Stellungnahme durchgeführt, um die komplexen Problemlagen in der Langzeitpflege zu vertiefen und Perspektiven von Pflegebedürftigen, professionell Pflegenden, Leistungserbringern sowie An- und Zugehörigen einzubeziehen – einschließlich wirtschaftlicher und organisationaler Aspekte. Als Sachverständige war auch Vera Lux, Präsidentin des DBfK, eingeladen.

Der DBfK machte deutlich, dass ethische Konflikte in der Langzeitpflege in der Praxis häufig strukturell erzeugt werden: „Ethik in der Langzeitpflege entscheidet sich nicht am guten Willen Einzelner, sondern an verlässlichen Rahmenbedingungen“, fasst Vera Lux, Präsidentin des DBfK, zusammen. „Wenn qualifizierte Pflegefachpersonen fehlen, wird aus Fürsorge ein permanenter Konflikt zwischen dem, was fachlich geboten wäre, und dem, was noch machbar ist.“ Der medizinische Fortschritt ermögliche komplexe Therapien auch im hohen Alter – das sei begrüßenswert, erfordere aber auch entsprechend qualifiziertes Pflegepersonal. Zugleich stünden Pflegedienste und Einrichtungen unter finanziellem Druck, bedingt durch den Fachkräftemangel, Kostensteigerungen, Bürokratie und unzureichender Digitalisierung. Dadurch entstünden immer wieder Situationen, in denen das fachlich und ethisch Richtige nicht zuverlässig umgesetzt werden könne.

Aus Sicht des DBfK brauche es eine Reform, die die Rechte pflegebedürftiger Menschen, wie sie unter anderem in der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen festgeschrieben ist, konsequent absichert und professionelle Pflege so stärkt, dass sie den medizinischen Fortschritt sicher, wirksam und menschlich in die Versorgung übersetzen könne. Dazu gehörten eine bedarfsgerechte Personalausstattung mit ausreichend qualifizierten und spezialisierten Pflegefachpersonen, mehr Autonomie in pflegefachlichen Entscheidungen, wirksamer Schutz vor Gewalt, Bürokratieabbau und ein deutlich höherer Digitalisierungsgrad. Gleichzeitig müsse die Finanzierung der Langzeitpflege so gestaltet werden, dass Pflege für Betroffene erreichbar und bezahlbar bleibe und sich Organisationen nicht gezwungen sähen, Kapazitäten zu reduzieren oder Angebote einzustellen. Hinzu kommt die ökonomische Situation der Betroffenen: Aufgrund der gestiegenen Eigenbeiträge der Pflegebedürftigen reichen Rente, Ersparnisse und Vermögen oft nicht aus, um die Kosten zu decken. Nicht selten wird ein Einzug ins Heim aus finanziellen Gründen hinausgezögert, obwohl er notwendig wäre. „Gerade in Zeiten knapper Ressourcen brauchen wir eine Priorisierung nach Bedarf und Evidenz – nicht Rationierung durch Mangel“, so Lux. „Eine würdevolle Pflege muss für alle zugänglich und bezahlbar bleiben – unabhängig von Einkommen, Wohnort oder familiären Ressourcen.“

Der DBfK kündigte an, sich weiterhin aktiv in den Diskurs einzubringen und erwartet mit Spannung die Stellungnahme des Deutschen Ethikrates. Ziel bleibe eine Langzeitpflege, die Würde, Teilhabe und Selbstbestimmung sowie Sicherheit zuverlässig gewährleiste – und gleichzeitig Pflegenden Bedingungen biete, unter denen professionelles Handeln dauerhaft möglich sei.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), Bundesverband e.V., Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin, Tel. +49 30/219157-0, Fax: +49 30/219157-77, E-Mail: dbfk@dbfk.de, Webseite: www.dbfk.de


5 Tipps gegen hohen Krankenstand in der Pflege

Mit 15 AU-Tagen im Jahr melden sich die Deutschen zu häufig krank, meint Kanzler Friedrich Merz. 15 Tage? Die Probleme hätten Pflegebetreiber gern: In ihren Einrichtungen liegt der durchschnittliche Krankenstand bei rund 38 Tagen im Jahr. Ließen die sich reduzieren, würde der Fachkräftemangel gelindert und auch die wirtschaftliche Situation der Betreiber. Doch wie soll das gehen? Dem Geschäftsführer Florian Heuwer (Foto) des Seniorenpflegeheim Heuwer in Wedel bei Hamburg fällt dazu einiges ein. Care vor9

Quelle: NL care vor9, 26.01.2026


Mehr oder weniger Pflegefachkräfte durch Teilzeit?

Fast jede zweite Beschäftigte in der Altenpflege arbeitet bereits in Teilzeit – so viele wie in keinem anderen Mangelberuf. Vor diesem Hintergrund stößt ein Vorstoß aus der CDU, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken, auf scharfe Kritik. Denn die Debatte berührt zentrale Fragen von Fachkräftemangel, Pflegekrise und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. weiterlesen

Quelle: NL care konkret daily, 26.01.2026


Fachgerechte Kurzzeitpflege: Ein Blick in die Welt

Kurzzeitpflege steht international zwischen Krankenhaus und Alltag. Der Artikel vergleicht in kompakter Weise, wie Deutschland, die Schweiz, Österreich, Australien und die USA Übergangs- und Kurzzeitpflege organisieren, finanzieren und nutzen – von Clearing-Funktionen über post-akute Reha-Modelle bis zu Transitional Care Units. Sichtbar werden unterschiedliche Systemlogiken, gemeinsame Wirkziele und strukturelle Grenzen moderner Versorgungsübergänge.WEITERLESEN…

Quelle: NL CareTRIALOG, 26.01.2026


Pflegewissen mit Thomas: Mobil nach Schlaganfall

15. Folge des Podcasts „PflegeKraft HD“

Wie bringe ich Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall sicher wieder in Bewegung? In dieser Praxisfolge von PflegeKraft HD geht es um Mobilisation im Pflegealltag – verständlich erklärt und Schritt für Schritt.

Jana Wagner spricht mit Thomas Wenzel, Praxisanleiter in der Neurologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Gemeinsam besprechen sie typische Situationen aus der Praxis: vom Aufsetzen an der Bettkante über den Transfer in den Stuhl bis zu den ersten Steh- und Gehversuchen. Dabei erklärt Thomas, worauf Auszubildende achten sollten, wie man Sicherheit vermittelt und warum Kommunikation bei jeder Bewegung eine zentrale Rolle spielt. Jetzt reinhören! (…)

Quelle: NL Universitätsklinikum Heidelberg, 26.01.2026


Übergabe

Gesundheitspolitische Vorhaben in 2026 / BIBB-Pflegepanel

Das Pflegeupdate startet ins Jahr 2026. Mit Jahresbeginn sind zentrale gesundheitspolitische Reformen in Kraft getreten, die den Pflegealltag spürbar verändern werden. Wir ordnen die Entwicklungen fachlich ein und wagen einen Blick in die Zukunft, was in diesem Jahr noch wichtig wird.

Quelle: NL Übergabe, 24.01.2026


Akademisierung der Pflege

„Der Durchbruch kam erst 2024“

Wie entwickelt sich die Akademisierung der Pflege? Pflegewissenschaftler Markus Zimmermann erklärt Fortschritte, Herausforderungen und was jetzt wichtig ist, um Pflege wissenschaftlich weiter zu stärken. Lesen

Quelle: NL BibliomedPflege, 23.01.2026


#Pflege

PEKo in der Praxis: Nachhaltige Gewaltprävention in der Pflege

Pflege bedeutet Nähe, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung. Gleichzeitig entstehen im Pflegealltag Situationen, in denen Belastung, Stress oder fehlende Kommunikation zu Grenzüberschreitungen führen können. Umso wichtiger sind Strukturen, die Beschäftigte und Pflegebedürftige stärken und einen offenen, nicht-skandalisierenden Umgang mit dem Thema ermöglichen. Zum Blogbeitrag

Quelle: NL WirTechniker – PEKo in der Praxis: Nachhaltige Gewaltprävention in der Pflege, 23.01.2026


Außerklinische Intensivpflege kann künftig per Videosprechstunde verordnet werden

Der Gemeinsame Bundesausschuss öffnet die Videosprechstunde für einen besonders sensiblen Versorgungsbereich. Künftig können auch Leistungen der außerklinischen Intensivpflege per Video verordnet werden – allerdings nur unter klar definierten Voraussetzungen. Ziel ist mehr Versorgungssicherheit bei gleichbleibender Qualität. weiterlesen

Quelle: NL care konkret daily, 23.01.2026


Wenn Rekord-Eigenanteile schlechte Stimmung schaffen

Pflegeheimbewohner werden weiterhin durch steigende Eigenanteile stark belastet. Nach neuen Zahlen des Wissenschaftliches Institut der AOK (Wido) liegen die durchschnittlichen Eigenanteile inzwischen bei mehr als 2.600 Euro im Monat. Erstmals überschreiten die Gesamtkosten eines Heimplatzes die Marke von 5.000 Euro. Der Trägerverband VDAB rät Betreibern die Ursachen der Kostensteigerungen gegenüber aufgebrachten Kunden klar zu benennen und einen Informationsabend zu veranstalten. Care vor9

Quelle: NL care vor9, 23.01.2026


Krankheitstage – was sind die wirklichen Probleme?

Seit Tagen kreist die gesundheitspolitische Debatte um die telefonische Krankschreibung. Dahinter steht die alte, unerquicklich provokante Frage: Ist Deutschland ein Land der Blaumacher? weiterlesen »

Quelle: 03/26 | DKG Update – Der Newsletter, 23.01.2026


Ausbildungsmarkt in der Pflege

Viel mehr Plätze als Bewerbungen – gute Startchancen

Nahezu 100.000 Ausbildungsplätze wurden 2023 von ausbildenden Einrichtungen angeboten, allerdings blieb fast die Hälfte davon unbesetzt: Nur 54 Prozent der Plätze konnten vergeben werden. Auch an den Pflegeschulen zeigte sich ein deutliches Überangebot. Von rund 83.000 verfügbaren Schulplätzen waren etwa 61.500 belegt, was einer Auslastung von 74 Prozent entspricht.

Das zeigt der zweite Bericht zum Pflege-Panel des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die öffentliche Einrichtung hatte anlässlich der Umstellung auf die generalistische Ausbildung 2020 mit den Erhebungen angefangen. Für Menschen, die neu in den Pflegeberuf starten wollen, bedeuten die Zahlen im Umkehrschluss exzellente Startbedingungen. Auch die Übernahmequoten nach der Ausbildung sind hoch. Salopp gesagt: Unter gut ausgebildeten, fähigen und arbeitswilligen Pflegekräften gibt es de facto keine Arbeitslosigkeit. Weitere Infos erhalten Sie HIER

Quelle: Newsletter PWG/G&S, 4. KW 2026, 22.01.2026


Analyse: Jede dritte Pflegekraft in Deutschland ohne deutschen Pass

Laut einer Analyse des Jobportals Pflegia hat ein Drittel der aktiv Jobs suchenden Pflegekräfte keinen deutschen Pass. Besonders bei Berufseinsteiger:innen kommt mehr als jede zweite Pflegekraft aus dem Ausland. ►weiterlesen

Quelle: NL Altenpflege, 22.01.2026


WIdO-Analyse zeigt: Eigenanteile von Pflegeheim-Bewohnenden auf mehr als 2.600 Euro pro Monat gestiegen

22.01.2026 – Die finanzielle Belastung von Pflegebedürftigen, die im Pflegeheim leben, ist im vergangenen Jahr laut einer aktuellen Auswertung des WIdO erneut gestiegen. Die durchschnittliche Gesamtbelastung der Bewohnerinnen und Bewohner liegt nach Abzug der nach Wohndauer gestaffelten Leistungszuschläge der Pflegeversicherung inzwischen bei mehr als 2.600 Euro pro Monat. Sie hat damit das Niveau des Jahres 2021, als die Politik die Zuschläge zur Begrenzung der Eigenanteile an den pflegebedingten Aufwendungen eingeführt hatte, wieder deutlich überschritten. Eine Prognose des WIdO zur weiteren Entwicklung macht deutlich, dass auch die 2024 erfolgte Anhebung der Zuschläge und die seit letztem Jahr greifende Dynamisierung der Leistungssätze den Trend zu immer höheren finanziellen Belastungen nicht nachhaltig stoppen werden. > mehr

Quelle: https://www.wido.de/news-presse/pressemitteilungen/


Generalistische Pflegeausbildung konsequent umsetzen

DBfK betont: Pädiatrische Spezialisierung ist auch über Generalistik möglich

Berlin, 21.01.2026 – Zur aktuellen Bundestagspetition „Erhalt des Wahlrechts nach § 59 Pflegeberufegesetz innerhalb der Pflegeausbildung“ positioniert sich der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) mit einer klaren Einordnung: Die in der Petition benannten Herausforderungen – insbesondere der Personalmangel und die besonderen Anforderungen an die Kinderkrankenpflege – sind zwar real, sie lassen sich aber nicht lösen, indem man die generalistische Pflegeausbildung grundsätzlich in Frage stellt.

Die Petition fordert, das Wahlrecht für Auszubildende, zwischen einem generalistischen Abschluss und einem spezialisierten Abschluss in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu wählen, dauerhaft zu erhalten.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) warnt jedoch davor, die Debatte auf „Generalistik ja oder nein“ zu verkürzen: „Wer die Generalistik jetzt grundsätzlich infrage stellt, gefährdet die Zukunft der Pflegeberufe in Deutschland“, betont DBfK-Präsidentin Vera Lux. Entscheidend sei, wie pädiatrische Kompetenz in Ausbildung, Berufseinstieg und Weiterqualifizierung systematisch gesichert und ausgebaut werden – und wie Arbeitsbedingungen gestaltet sind, damit Pflegefachpersonen in der Kinderkrankenpflege bleiben.

Die Reform der Pflegeausbildung sei ein wichtiger Schritt gewesen, um Pflegeberufe an die komplexen Versorgungsanforderungen anzupassen. Der generalistische Ansatz und die primärqualifizierende Hochschulausbildung machten den Beruf „für gesellschaftliche Herausforderungen und internationale Standards anschlussfähig“, so Lux weiter. Die EU fördert eine breitere und gleichzeitig höher angelegte Erstausbildung in der Pflege, die alle Elemente der Gesundheitsversorgung und alle Strukturen ­(ambulant, stationär und nachstationär) umfasst. Das WHO-Konzept „General nurse“ dient als Leitfaden. Die Differenzierung in Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege ist zudem international selten und behindert die Mobilität von Pflegefachpersonen.

Pädiatrische Spezialisierung ist auch über Generalistik möglich – wenn man sie konsequent gestaltet

Die generalistische Ausbildung bietet somit grundsätzlich eine solide Basis – auch für die pädiatrische Versorgung. Gleichzeitig braucht es dafür klare Strukturen. Der Vertiefungsschwerpunkt „pädiatrische Versorgung“ ermöglicht, große Teile der praktischen Ausbildung in pädiatrischen Settings zu absolvieren – das muss verlässlich und qualitativ hochwertig umgesetzt werden. Unterschiedliche Curricula und Praxisanteile führen zudem zu stark variierender Qualität. Vor diesem Hintergrund plädiert der DBfK für die Weiterentwicklung verbindlicher Standards und eine stärkere Kooperation zwischen Pflegeschulen und pädiatrischen Einrichtungen.

Zudem sei gerade in der Pädiatrie die Ausbildung kein Endpunkt. „Kompetenz entwickelt sich prozesshaft – dafür braucht es systematische Einarbeitung, Mentoring und qualifizierte Praxisanleitung“, betont Vera Lux, „die innere Berufsdifferenzierung erfolgt durch Spezialisierung in Fort- und Weiterbildung bis hin zum Erwerb akademischer Grade. Zum Vergleich: Nicht von ungefähr absolvieren auch Ärzt:innen ein generalistisches Medizinstudium mit anschließender Facharzt-Qualifikation.“

Dass Pflegefachpersonen die Kinderkrankenpflege verlassen, habe in der Praxis meist wenig mit der Ausbildungslogik zu tun, sondern mit Rahmenbedingungen: Personalschlüssel, Belastung, fehlende Entwicklungspfade, unklare Rollen und begrenzte fachliche Perspektiven. „Verbesserungen – ja, wo nötig. Aber die Antwort auf Versorgungsengpässe ist nicht das Zurückdrehen der Generalistik. Entscheidend sind verlässliche Qualifikationswege und fachliche Spezialisierungen nach der Generalistik, ein starker Berufseinstieg und spürbar bessere Arbeitsbedingungen“, so das Fazit von Vera Lux.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), Bundesverband e.V., Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin, Tel. +49 30/219157-0, Fax: +49 30/219157-77, E-Mail: dbfk@dbfk.de, Webseite: www.dbfk.de


Öffentliche Anhörung: Ethische Herausforderungen in der häuslichen und stationären Langzeitpflege

15.01.2026 – Immer mehr Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Fachkräftemangel und veränderte Familienstrukturen stellen die Langzeitpflege zusätzlich vor große Herausforderungen. Wie sieht eine an Würde, Selbstbestimmung und Wohlergehen orientierte Pflege unter diesen Voraussetzungen aus? Für seine aktuelle Stellungnahme hört der Deutsche Ethikrat am 22. Januar Expertinnen und Experten an.

Quelle: https://www.ethikrat.org/presse/mitteilungen/oeffentliche-anhoerung-ethische-herausforderungen-in-der-haeuslichen-und-stationaeren-langzeitpflege/


Wichtige Termine:

Pro Care 10. – 11. Februar 2026 | Hannover

DAMIT PFLEGE ZUKUNFT HAT – Frisch – Dynamisch – Innovativ

Infos unter: https://www.pro-care-hannover.de/


3. Pflegeethik‐Kongress: Verantwortung – Haltung – Dialog

25.-‐ 27.02.2026, Göttingen


28. Netzwerk-Workshop „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

27. Februar 2026, Osnabrück

Infos und Anmeldung zur Veranstaltung auf der DNQP-Website


2.D-A-CH – Austausch: Hochschulische Pflegebildung – Standardisierung in der Kompetenz- und Praxisentwicklung

12.03.2026; Mehr Infos finden Sie hier


DGP-Gremientag und DGP-Mitgliederversammlung

27.03.2026. Das Programm finden Sie hier.


Gesundheitskongress des Westens

6. und 7. Mai 2026 in Köln, Kongressanmeldung für 2026


Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (HSK)

23. bis 25. Juni 2026 im hub27 (Messe Berlin), Tickets zum Super-Frühbuchertarif


17. DGP- Hochschultag

20.11.2026 –  Mehr Infos finden Sie hier.